Integrated Pest Management

Prävention und Organisation beugt Schädlingsbefall vor.

Integriertes Schädlingsmanagement (Integrated Pest Management, kurz: IPM) wirkt Schädlingsbefall und damit der Gefahr einer Zerstörung wertvoller Kulturgüter durch Insekten, Nagetiere, Schimmelpilze, Algen und Flechten sowie Bakterien entgegen.

 

Unser Schädlingsmanagement schützt Ihre Kulturgüter

Nach DIN EN 16790 ist IPM als "Bekämpfung von Schädlingsproblemen zum Schutz von kulturellem Erbe" definiert. Unser ganzheitliches, integriertes Schädlingsmanagement beugt dem Schädlingsbefall durch klimatische, bauliche und organisatorische Maßnahmen vor.

Mit diesen Maßnahmen vermeiden wir, dass Ihre wertvollen Objekte in unserem Unternehmen Gefahren durch Schädlinge ausgesetzt sind. So können Sie sicher sein, dass Ihre Bestände bei uns bestens vor Schädlingen geschützt sind.

2019 haben wir die Stelle der IPM-Beauftragten neu geschaffen. Seitdem ist eine unserer Restauratorinnen verantwortlich für die Umsetzung eines integrierten Schädlingsmanagements.

Zum Schutz Ihrer wertvollen Objekte überwachen wir im Rahmen unseres IPM durchgängig das gesamte Gebäude und alle Bestände.

Wir erkennen und schließen Schwachstellen, über die Schädlinge ins Gebäude eindringen können.

Unsere IPM-Maßnahmen stellen ein stabiles Klima sicher, verhindern unkontrollierten Feuchteeintrag und regulieren Veränderungen der Bausubstanz.

Spuren von Schädlingsfraß

Haben Sie ein Schädlingsproblem?

Wir können Ihnen helfen!

Sollten Ihre Bestände durch Schädlinge bedroht sein, sprechen Sie uns bitte an. Wir finden gerne mit Ihnen zusammen eine Lösung, damit Ihre Originale vor Schädlingen geschützt bleiben.

Unsere IPM-Maßnahmen haben unter anderem folgende Inhalte

  • Benennung einer IPM-Beauftragten
  • Eingehende Objekte und Materialien werden gründlich auf Schädlingsbefall kontrolliert.
  • Optimale Klimatisierung nach DIN ISO 11799 und ständige Klimakontrollen
  • Einrichten von Klebebarrieren
  • Weitestgehende Verwendung von Kunststoffpaletten
  • Regelmäßige Schulung aller Mitarbeiter zum Thema IPM
  • Ständiges Monitoring unter anderem durch das Aufstellen von Klebe-, Licht- oder Pheromonfallen zur Kontrolle von Standorten mit höherem Risiko für Schädlingsbefall
  • Regelmäßige Rundgänge durch Werkstätten und Lager mit Sichtprüfungen und Dokumentation aller im Unternehmen befindlichen Bestände

Geregeltes Hauswesen

  • Wochentägliche Reinigung aller Gebäudeteile durch IPM-geschultes Reinigungspersonal
  • Einhaltung der Hausordnung
  • Klare Regelungen zur Lebensmittelaufbewahrung
  • Abschaffung von Grünpflanzen auch in Sozial- und Büroräumen
  • Installation von Fliegengittern
  • Abdichten von Türen
  • Barriereschaffung durch Schotterstreifen um das gesamte Gebäude